Rasen & Wiese

Wohin mit dem Rasenschnitt? Er ergibt, mit gröberen Pflanzenresten vermischt, ein hochwertiges Material für die Kompostierung. Ebenfalls ist der Rasenschnitt als Mulchverwendbar. Aber Vorsicht, auch Schnecken fühlen sich von dem feuchten Milieu angezogen.

Rasen
Ein robuster Zier- oder Nutzrasen setzt häufiges Mähen voraus.   © Görlitz/VWE

Ein robuster Zier- oder Nutzrasen setzt häufiges Mähenvoraus. Bei jedem Schnitt sollte das Gras allenfalls um ein Drittel seiner Länge gekürzt werden. Die optimale Schnitthöhe beträgt 4 - 5 cm und in Trockenperioden oder in Schattenlagen ein Zentimeter mehr. Auf extensiven Rasenflächen, in denen auch Blumen wachsen dürfen, können die Mähintervalle etwas länger sein.

Eine Ergänzung oder gar Alternative zum Rasen, ist eine auf Dauer angelegte Blumenwiese. Sie ist ökologisch sehr wertvoll und passt gut in einen Naturgarten. In der Regel werden Blumenwiesen im Juni und Oktober mit einer Sense oder einem Balkenmäher geschnitten. Wählen Sie trockenes Wetter und lassen Sie das Schnittgut eine Woche lang liegen, damit es durchtrocknet und die Samen ausfallen können. Eventuell ist ein einmaliges Wenden erforderlich.

Wolfgang Roth