Ziergarten

Wegen ihrer vielseitigen Verwendung und andauernden Blühfreude bis zum Frost, ist die Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) etwas ganz Besonderes: So ist die einjährige Pflanze in der Küche begehrt. Ihre jungen Blätter geben Salaten eine feurige Note und mit den essbaren Blüten können Sie Speisen wirkungsvoll dekorieren. In Essig oder Salzlake eingelegt, schmecken sogar ihre Blütenknospen und unreifen Samen lecker.

Kapuzinerkresse
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In der Volksmedizin wird die Kapuzinerkresse, aufgrund des enthaltenen Wirkstoffs Benzylsenföl, zur Behandlung von Atemwegs- und Harnerkrankungen genutzt.
Da die Kapuzinerkresse für Blattläuse unwiderstehlich ist, können Gartenbesitzer sie auch als Lockpflanze unter Obstgehölzen einsetzen.
Säen Sie Kapuzinerkresse im April in Töpfe oder ab Anfang Mai direkt ins Beet aus.

Wenn Sie Rhododendron-Sträucher stark zurückschneiden möchten, ist Anfang April die beste Zeit. Der Saftdruck im Frühjahr ist optimal, damit auch altes Holz erneut austreibt. Erleichtern Sie den Neustart der Pflanzen mit einer Düngung, bei anhaltender Trockenheit mit zwei wöchentlichen Wassergaben und eventuell mit einer Schicht Spezialsubstrat für Rhododendren.

Nach zwei Jahren Regenerationszeit blühen die Sträucher wieder normal.

Ab Mitte April können die Knollen von Gladiolen, Montbretien (Crocosmia spp.) und Tigerblumen (Tigrida pavonia) gepflanzt werden. Dahlien, Freesien, Sommerhyazinthen (Galtonia candicans) und Sterngladiolen (Acidanthera bicolor) folgen drei Wochen später.

Wolfgang Roth