Flächenentsiegelung

Regenwasser sollte möglichst ungehindert auf der Fläche um das Haus versickern können. So bleibt der natürliche Wasserkreislauf erhalten (Regnen, Verdunsten, ins Grundwasser versickern) und die Gefahr von Überschwemmungen in Siedlungen wird minimiert. Doch die Realität sieht oft anders aus: Hausbesitzer*innen versiegeln große Teile ihres Grundstücks häufig, indem sie Wege, Stellplätze und Garageneinfahrten wasserdicht pflastern oder betonieren. Das geht aber auch anders - umweltfreundlicher!

Mit Hilfe von von Rasengittersteinen, Porensteinen und Splittfugenpflaster können auch diese Flächen wasserdurchlässig gestaltet werden, man spricht dann von Entsiegelung. Eine kostengünstige Variante stellen zum Beispiel Wege mit Kies- oder Splittbelägen dar, wobei wabenförmige Einsätze diese Beläge stabilisieren und damit auch befahrbar machen.

Kiesweg
Weg mit Kiesbelag zur besseren Wasserdurchlässigkeit.   © Breidbach/VWE

Vorraussetzungen für die Erstellung entsiegelter Flächen

Wasserdurchlässige Beläge mit geringer Belastbarkeit:

Beläge mit stärkerer Belastbarkeit:

Splittfugenpflaster
Splittfugenpflaster   © Breidbach/VWE

Ausführung:

Hinweis

Bei Kies- oder Mulchwegen entfällt die Ausgleichsschicht. Gegen unerwünschten Aufwuchs von unten hilft ein stabiles Unkrautvlies, das auf die Tragschicht verlegt wird.

Zu beachten:

Martin Breidbach