Heimat und geschichtliche Entwicklung der Gartenrosen

Die Rose ist unbestreitbar die Königin unter den Blumen und gleichzeitig eine der am vielseitigsten einsetzbaren Gartenpflanzen, die wir haben.

Die Gattung der Rose umfasst weltweit ca. 150 Arten, aber mittlerweile tausende Sorten. Betrachten wir die systematische Einteilung des Pflanzenreiches, so finden wir die Rosen als Angehörige der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist ein enger Verwandter zu vielen Gehölzen und Blütenstauden. Bei den Gehölzen sind sie mit den Obstbäumen, Erdbeeren, Brom- und Himbeeren, Cotoneastern (Zwergmispel), dem Weißdorn, Feuerdorn, der Eberesche, Potentilla (Fünffingerstrauch) und Kerria (Ranunkelstrauch) verwandt. Die Verwandten bei den Blütenstauden sind z.B.: Waldsteinia, Stachelnüsschen, Frauenmantel, Nelkenwurz u.v.a.m..

Die Heimat der Rosen

Wildrosenarten sind über die ganze Erde auf der nördlichen Halbkugel in fast allen gemäßigten Breiten beheimatet. Die Rosen, so wie wir sie heute kennen, entstanden vorwiegend aus den Wildrosenarten, die in Europa, Kleinasien und Asien beheimatet waren. Viele dieser Ursprungssorten kamen aus Persien über Ägypten und Griechenland nach Sizilien und Südfrankreich; so dass bereits in der Antike die Rose in der Griechischen und Römischen Mythologie ihren festen Platz hatte.

Geschichtliches zur Entstehung der Gartenrosen

Seit dem Altertum hat der Mensch in Südeuropa und Vorderasien Gartenrosen aus den Wildarten ausgelesen. Die gezielte Züchtung geht auf das Ende des 16./ Anfang des 17. Jahrhunderts zurück. Hier ein kleiner zeitlicher Abriss über die Entstehung der wichtigsten Rosengruppen: