Ziergarten

Rosen blühen üppiger, wenn Sie diese regelmäßig schneiden und laufend das Verblühte entfernen. Wer schon jetzt an den Herbst und das nächste Frühjahr denken möchte, kann Zwiebelblumen pflanzen. Tiefgründiges Wässern ist bei anhaltender Trockenheit vor allem für frisch gepflanzte Gehölze und Stauden überlebenswichtig.

Eine Schönheit aus Südafrika, die Großblumige Montbretie
Eine Schönheit aus Südafrika, die Großblumige Montbretie (Crocosmia masoniorum).   © Wolfgang Roth

Rosen

Fast alle Gartenrosen sind auf eine Wildrosen-Unterlage veredelt. Diese ist von urwüchsiger Vitalität und treibt manchmal mit "wilden" Trieben aus dem Wurzelbereich aus. Wildtriebe unterscheiden sich von der Edelsorte durch meist kleineres und helles Laub sowie eine andere Bestachelung. Legt den Wildling frei und reißt ihn mit einem kräftigen Ruck ab.

Pflegeschnitt

Lavendel bringt südliches Flair und würzigen Duft in den Garten. Er gedeiht gut in kalkhaltigen und wasserdurchlässigen Böden an sonnigen Standorten. Garten-Lavendel (Lavendula angustifolia) und Provence-Lavendel (L. x intermedia) blühen in vielen Blautönen, in Violett und Weiß. Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Beide Arten sind winterhart und, abgesehen von den Schnittmaßnahmen, pflegeleicht. Gleich nach dem Verblühen schneiden Sie die Blütenstängel so tief zurück, dass sogar etwas Kraut mit entfernt wird. Der Hauptschnitt erfolgt im Frühjahr, wenn der krautige Teil bis wenige Zentimeter oberhalb der verholzten Zweige abgeschnitten wird.

Mehrmals blühende Rosensorten: Ihr Flor wird besonders üppig, wenn ihr das Verblühte laufend herausschneiden. Setzt den Schnitt bei langstieligen Edelrosen etwas tiefer an, damit sich ein kräftiger Neutrieb mit einer schönen Blüte entwickeln kann. Die optimale Schnittstelle ist kurz über dem obersten vollständig gefiederten Laubblatt. Der letzte Termin für eine Düngung ist Anfang Juli.

Wer mit der Blütenfülle seines Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis), auch Glyzinie genannt, unzufrieden ist, sollte jetzt die Seitentriebe auf etwa vier Blätter kürzen.

Düngen

Wie dauerhaft Sommerblumen in Pflanzgefäßen blühen, hängt u.a. von der Intensität der Pflege ab. Für einen langen Blütenflor brauchen die Pflanzen ausreichend Wasser und Nährstoffe. Oft ist der Nährstoffvorrat schon im Sommer aufgebraucht und es muss dringend nachgedüngt werden. Das passiert sogar, wenn Sie beim Einpflanzen neue und mit Dünger bevorratete Blumenerde verwendet haben. Außerdem ist für die Bildung neuer Blütenknospen das ständige Ausputzen verwelkter Blüten erforderlich.

Blumenzwiebeln

In diesen Wochen beginnt die Pflanzzeit für Zwiebelblumen und Knollengewächse wie Alpenveilchen (Cyclamen spp.), Herbstkrokus (Crocus spp.), Hundszahn oder Forellenlilie (Erythronium spp.), Kaiserkrone (Fritillaria imperialis) und Madonnenlilie (Liliun candicum).

Tulpen, Narzissen und ähnliche Frühjahrsblüher werden etwa sechs Wochen später gepflanzt.


Wolfgang Roth

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