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Rasen düngen, aber richtig!

Düngefehler beim Rasen
Unregelmäßiger Wuchs durch falsche Führung des Düngestreuwagens.
© Breidbach / Verband Wohneigentum

Düngefehler beim Rasen
Salzschaden durch Düngerhäufung.
© Breidbach / Verband Wohneigentum

Rasen ist eine arbeitsaufwändige Sache: Nur wer seinen Rasen pflegt, kann einen samtig grünen „Naturteppich“ genießen. Neben dem regelmäßigen Schnitt ist die Düngung die wichtigste Maßnahme bei der Rasenpflege. Eine regelmäßige Düngung sorgt für wuchskräftige Gräser. Doch ganz so einfach ist das nicht – wird zu viel oder zu wenig gedüngt, leidet der Rasen. Hier unsere Tipps.

Dünge-Knigge: So geht’s richtig

  • Düngen Sie nur, wenn der Rasen gemäht und trocken ist. Nur so kann  der Dünger bis auf den Boden durchfallen.
  • Beachten Sie die Herstellerangaben der auszubringenden Düngermenge genau.
  • Die Düngermenge immer abwiegen – nicht schätzen!
  • Den Dünger am besten vor Regen ausbringen, sonst muss die Rasenfläche reichlich bewässert werden.
  • Dünger immer gleichmäßig ausbringen, so werden Salzschäden durch Überdüngung oder  stellenweise Unterversorgung der Gräser vermieden.
  • Dünger-Streuwagen oder Hand-Düngerstreuer sind eine wertvolle Erleichterung beim Ausbringen, sie sollten aber exakt auf die angegebene Korngröße des Düngers einstellbar sein.
  • Empfehlenswert sind Rasenlangzeitdünger mit einem Nährstoffverhältnis
    N : P2O5 : K2O = 1 : 0,3 : 0,8 (N = Stickstoff, P = Phosphor, K = Kalium).
  • Auch die Rasengräser müssen vor dem Winter zur Ruhe kommen, damit ihr Gewebe aushärtet und Frost übersteht. Deshalb  sollte die Düngung des Rasens ab Mitte September mit Volldüngern eingestellt werden.
  • Tipp: Nehmen Sie im September/Oktober eine Abschlussdüngung mit Kalimagnesia (Patentkali) vor. Die fördert die Winterhärte der Gräser.

Tipp: Eine gleichmäßigere Verteilung wird erreicht, wenn man die Düngermenge halbiert und eine Hälfte in Längs- und die andere in Querrichtung ausbringt.

Empfehlung: Für eine ausgewogene und umweltverträgliche Düngung sollte alle drei bis vier Jahre eine Bodenprobe zur Analyse eingeschickt werden. Dies gilt nicht nur für den Rasen, sondern für alle Bereiche, auf denen Sie Gartenpflanzen kultivieren!

Philippe Dahlmann


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