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Taubenschwänzchen

Taubenschwänzchen auf einem Stein
Ruhepause auf einem Stein

Taubenschwänzchen
Taubenschwänzchen beim Nektarsammeln

Aufmerksame Beobachter konnten in den letzten Jahren häufig einen Flugkünstler im Garten beobachten, den man auf den ersten Blick leicht mit einem Kolibri verwechseln kann. Bei diesem faszinierenden Schwärmer handelt es sich um das Taubenschwänzchen.

  • Verhaltensweise: Das Taubenschwänzchen ist meist nachtaktiv, es lässt sich aber oft auch mitten am Tag beobachten. Blitzschnell fliegt es von Blüte zu Blüte und verharrt dort kurz in der Luft um mit seinem langen Rüssel Nektar aufzunehmen. Nicht nur durch seinen Flug ähnelt es dem Kolibri, auch die Schuppen auf dem Hinterleib erinnern an Vogelfedern.
  • Vorkommen: Bis das Taubenschwänzchen, meist ab Ende April, in unseren Gärten eintrifft hat es oft schon einen bis zu 2000 Kilometer weiten Flug über die Alpen hinter sich. Gerade im warmen Jahr 2003 konnte man es bis weit in den Norden Deutschlands häufig beobachten. Wer in seinem Garten Pflanzen wie Phlox, Sommerflieder, Nachtkerze, Natternkopf, Astern und Lavendel stehen hat, wird ein Taubenschwänzchen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu sehen bekommen.
  • Lebensweise: Seine Eier legt der Schwärmer im Frühling vor allem auf Labkrautarten ab, wo im Juli dann die 2. Faltergeneration schlüpft. Das Taubenschwänzchen überwintert als voll entwickelter Schmetterling, wobei es allerdings bei Frost stirbt. Man nimmt an, dass manche Tiere inzwischen auch bei uns in warmen Gebieten die Überwinterung schaffen. Bei immer milderen Wintern und warmen Sommermonaten wird es sicherlich interessant zu beobachten sein, inwieweit sich diese Schmetterlinge bei uns auf Dauer niederlassen.

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