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Hintergrund: aktiv gegen das Insektensterben

Prunus spinosa1 Dahlmann Thumb

Nach einer längeren Autofahrt im Sommer klebten noch vor 20 Jahren erstaunlich viele Insekten an der Windschutzscheibe. Die Zeiten sind vorbei. Die blanke Scheibe ist jedoch kein Anlass zur Freude, sondern ein Alarmsignal. Das Insektensterben greift um sich, wie aktuelle Studien belegen. Und das hat spürbare Auswirkungen: Verschwinden die Insekten, werden Obstgehölze nicht mehr ausreichend befruchtet und Kleintiere wie Vögel, Igel, Frösche und Kröten haben keine Nahrungsgrundlage mehr.Jede/r einzelne kann etwas gegen dagegen tun: Wir möchten dazu einladen, Insekten im Garten zu fördern.

Zum Hintergrund:

Experten sehen sie im hohen Einsatz von Pflanzenschutzmitten und in den Monokulturen der Landwirtschaft, im Verlust von Hecken und Randstreifen an Feldern und im Klimawandel.  Insekten sind ein wichtiger Teil unseres Lebensraums – als Bestäuber der fruchttragenden Pflanzen und in der Nahrungskette von Vögeln und anderen Kleintieren. Der Rückgang von Insekten hat weitreichende Folgen. Um das Insektensterben zu stoppen, müssen tief greifende Veränderungen her.

Selbst aktiv werden

Auch kann Jede/r Einzelne kann dazu etwas beitragen – im eigenen Garten. Wir möchten dazu einladen, Insekten im Garten zu fördern. Unsere Gärten können zu wichtigen Lebensräumen für die heimische Pflanzen und Tierwelt werden. Je vielfältiger die Lebensräume und das Nahrungsangebot sind, desto stabiler ist unser heimisches Ökosystem. Stabil bedeutet in diesem Zusammenhang  auch, dass Gartenbesitzer keine Sorge vor einer massenweise Verbreitung von Schädlingen in Ihren Garten haben müssen.

Der naturnahe Garten ist uns ein großes Anliegen, er ist in der Satzung des Verbands Wohneigentum festgeschrieben.

Verband Wohneigentum e. V.
Kompetenzteam Ökologie und Garten


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