Startseite Verband-Wohneigentum
Startseite Verband-Wohneigentum
Startseite Verband-Wohneigentum
home
Suche

Mispel

Mispelblüte
Mispelblüte

Mispelfrucht
Mispelfrucht

Mispel Herbstfärbung
Mipel im Herbst

Die Mispel (namentlich nicht zu verwechseln mit der Mistel oder der Zwergmispel) hatte bei uns im Mittelalter eine große Bedeutung als Fruchtgehölz und durfte in keinem Bauerngarten fehlen. Seit dieser Zeit kommt sie in Deutschland auch verwildert in sonnigen Gehölzhecken vor.

  • Heimat: Südeuropa und Kaukasus
  • Wuchs: mittelstark, breitaufrecht, 3 - 5 m hoch und bis 3 m breit
  • Blüte: weiß, überaus attraktive bis zu 5 cm großen Einzelblüten im Mai / Juni
  • Laub: grün, bis zu 12 cm lang, leicht glänzend und verfärben sich im Herbst rotbraun bis orangegelb
  • Frucht: süß-säuerlich, leicht gerbig; erst nach Frosteinwirkung genießbar!
  • Standort: sonnig bis halbschattig; obwohl ausreichend frosthart, für höhere Lagen nicht zu empfehlen
  • Boden: auf allen kultivierten Gartenböden; auch kalkhaltige Böden;
  • Verwendung: Marmelade, Mus und Obstwein; durch hohen Pektingehalt lassen sich die Früchte auch gut zu Gelees verarbeiten. In früheren Zeiten wurden die unreifen Früchte wegen ihres hohen Gerbstoffgehaltes auch zum Gerben benutzt und das harte Holz für Drechslerarbeiten verwendet.
  • Ökologie: Für die heimische Tierwelt eignet sich der dichte Strauch als Brutgehölz, die pollenreichen Blüten werden von den verschiedensten Insektenarten angeflogen und an den Früchten erfreuen sich Vögel wie z.B. Kernbeißer, Amsel und Ringeltaube.
  • Tipp: Die Mispel gibt es außer als Strauch auch als Hochstamm zu kaufen, eine Besonderheit, die man sehr selten sieht.

Seite weiter empfehlen
 «   Übersicht