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Kultur- und Anzuchtdaten Möhre

Möhren
Violette Möhre "Purple Haze" Bild:©Stein, Dagmar

Die Möhre wird in Deutschland häufig auch als Wurzel oder Karotte bezeichnet. Sie verfügt über einen hohen Carotingehalt, gefolgt von Vitamin C, Kalium und Eisen. Für die gesunde Ernährung von Säuglingen, Kindern und Erwachsenen ist die Möhre besonders wichtig.

  • Heimat: Kleinasien; in der Antike wurde die wilde Möhre bereits als Arzneipflanze genutzt. Die bei uns weit verbreitete orangefarbene Möhre gelangte vermutlich über die Niederlande im 18. Jahrhundert nach Deutschland.
  • Botanischer Name: Daucus carota ssp. sativus
  • Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
  • Sorten: Mehrere hundert Sorten mit den unterschiedlichsten Wurzelgrößen, -farben und -formen.
  • Wuchs: verdickte Pfahlwurzel.
  • Standort: sonnig bis halbschattig.
  • Boden: Tiefgründige, steinfreie Sandböden oder sandige Lehmböden. Bodenverdichtungen führen zur „Mehrbeinigkeit“. Der pH-Wert sollte zwischen 6,5 und 7,5 liegen. Die Möhre zählt zu den Mittelzehrern.
  • Aussaat / Anzucht: März bis Juli ins Freiland; Saattiefe bis ca. 1 cm.
  • Keimtemperatur / -dauer: 6°C bis 20°C; 14 bis 28 Tage; Mindestbodentemperatur während der Keimung 6°C;
  • Optimale Tages- / Nachttemperatur: nach der Keimung 10°C bis 18°C.
  • Pflanzenabstand: Der Reihenabstand sollte ca. 30cm betragen, in der Reihe ca. 4cm als Lagermöhren. Bundmöhren werden enger kultiviert.
  • Kulturarbeiten: ausreichende Wasserversorgung; anhäufeln mit Erde, wenn die „Köpfe“ der Möhren aus dem Boden herausschauen. Regelmäßige Unkrautbekämpfung (jäten).

Tipp: Zur Schädlingsabwehr sollten Möhren mit Insektenschutznetz abgedeckt werden. Die Mischkultur mit Zwiebeln hat sich bewährt. Kleinwüchsige Sorten sind gut für den Anbau im Balkonkasten geeignet.


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