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Kultur- und Anzuchtdaten Rettich

Rettich

Rettich wird insbesondere in den süddeutschen Bundesländern seit vielen Jahrhunderten angebaut. Die Pflanze enthält viel Vitamin C, reichlich Mineralien, sowie Senfölglykoside und Bitterstoffe. Sie wirkt antibiotisch, schleimlösend in den Atemwegen und fördert den Gallen- und Harnfluss. Er wird meistens fein geschnitten als Salat und Brotbeilage verzehrt.

  • Heimat: Wahrscheinlich Nordafrika und westliches Mittelmeergebiet; die Ägypter kultivierten bereits vor 2500 Jahren den Rettich.
  • Botanischer Name: Raphanus sativus
  • Familie: Kreuzblütler (Brassicaceae)
  • Sorten: Viele Sorten mit den unterschiedlichsten Wurzelgrößen, -farben und –formen.
  • Wuchs: Verdickte Speicherwurzel.
  • Standort: Sonnig bis halbschattig.
  • Böden: Normale, nicht frisch gekalkte Gartenböden. Der pH-Wert sollte zwischen 6,3 und 7,5 liegen. Rettich gehört zu den Mittelzehrern.
  • Aussaat / Anzucht: Mai bis Juli ins Freiland. Saattiefe flach 1 bis 2 cm. Für eine gleichmäßige Rübenentwicklung ist eine Dippelsaat (Horstsaat) mit 3 Korn pro Saatstelle empfehlenswert. Nach dem Auflaufen der Saat verziehen.
  • Keimtemperatur / -dauer: 8°C bis 21°C; 8 bis 12 Tage; Mindestbodentemperatur während der Keimung 10°C.
  • Optimale Tages- / Nachttemperatur: nach der Keimung 10°C bis 22°C.
  • Pflanzenabstand: Der Reihenabstand sollte ca. 25 bis 30 cm betragen. In der Reihe 15 bis 20cm.
  • Kulturarbeiten: Ausreichende Wasserversorgung, besonders im letzten Drittel der Wachstumsphase. Regelmäßige Unkrautbekämpfung.

Tipp: Zur Abwehr von Schädlingen sollten Rettiche mit Insektenschutznetz oder -vlies abgedeckt werden.


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