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Sachgerechte Probenentnahme für die Bodenanalyse

Entnahme1
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Ein Bohrstock ist am besten geeignet für die Entnahme von Bodenproben.

Eine Bodenanalyse liefert nur dann aussagekräftige Werte, wenn der Boden sachgerecht entnommen wird. Dabei sind folgende Punkte zu beachten:

  • nur von gleichartig genutzten Flächen kann eine Mischprobe entnommen werden
  • Mischprobe nur bei gleicher Bodenart bzw. –herkunft
  • Entnahmestellen des Bodens müssen gut über die Fläche verteilt sein
  • Die Mindestentnahmetiefen müssen eingehalten werden.

Bodenuntersuchungsinstitute empfehlen:

  • bei Rasen 8 bis 12 cm,
  • bei Blumen, Gemüse, Immergrüne, Ziersträucher, Beerenobst, Erdbeeren u.s.w. 20 bis 25 cm
  • und bei Bäumen im Bereich der Kronentraufe 25 bis 40 cm Mindestentnahmetiefe

Und so wird es gemacht:

An jeder Entnahmestelle wird mit dem Spaten bis zur entsprechenden Entnahmetiefe ein Loch ausgehoben. Anschließend eine dünne „Scheibe“ Boden vom Lochrand abgestochen. Von dieser „Scheibe“ wird nun ein kleiner Streifen Boden entnommen und in einem Eimer gesammelt. So verfährt man an jeder Entnahmestelle. Der gesammelte Boden wird gut gemischt, etwas getrocknet und in den Probenbeutel gefüllt. Die Probenliste sorgfältig ausfüllen und alles ausreichend frankiert an das Bodenuntersuchungsinstitut schicken.

Hinweis: In Rasenflächen kann der Boden sehr gut mittel mit einem Stück altem Wasserleitungsrohr entnommen werden. Dazu wird das Rohr bis zur Entnahmetiefe in den Boden eingeschlagen, dann herausgezogen und die Erde mit einer Metallstange oder einem Bambusstab ausgestößelt.


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