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Ziergarten

Schneeglanz oder Schneestolz (Chionodoxa luciliae) Roth Bild1
Schneeglanz oder Schneestolz (Chionodoxa luciliae) ist eine frühe Nahrungsquelle für Honigbienen und andere Insekten.
© Roth

Das junge Grün braucht Platz. Schneiden Sie vorjährige, eingetrocknete Ziergräser kurz und entfernen Sie die abgestorbenen Reste der Stauden.

Zur weiteren Pflege des Staudenbeetes gehören das Auflockern der Erdkrume und das Verteilen von Komposterde zwischen den Pflanzen. Damit aktivieren Sie den Boden und versorgen die Stauden mit den notwendigen Nährstoffen.

Für Stauden, die ihre Blütezeit noch vor sich haben, ist jetzt und in den nächsten Wochen die Zeit zum Teilen ideal. Graben Sie dafür den Wurzelstock aus, zerschneiden Sie ihn in mehrere Teilstücke und pflanzen Sie diese möglichst an einer anderen Stelle wieder ein. Wenn kein Standortwechsel vorgenommen wird, sollten Sie, um Bodenmüdigkeit zu vermeiden, unbedingt die Erde auswechseln.

Das Teilen von Stauden ist notwendig, wenn die Pflanzen wegen ihres Alters kaum noch blühen und deshalb verjüngt werden müssen, oder um sie zu vermehren.

Wenn Schneeglöckchen (Galanthus spp.) ungestört wachsen können, bilden sie mit ihren Brutzwiebeln nach wenigen Jahren dichte Bestände. Ähnlich wie bei Stauden, lassen sich diese Frühlingsblüher durch mehrfaches Teilen eines Bestandes vermehren: Heben Sie mit der Grabegabel gleich nach der Blüte die belaubten Schneeglöckchen tief mit den Wurzeln aus. Teilen Sie dann je zehn Pflanzen ab, um sie in Gruppen an einen neuen Standort zu setzen. Pflanzen Sie die Schneeglöckchen so tief wie sie zuvor standen. Ein großer Schuss Wasser sorgt dafür, dass sich die zarten Wurzeln wieder mit der Erde verbinden.

Zwiebelblumen haben eine relativ kurze Vegetationszeit in der sie alle notwendigen Nährstoffe aufnehmen müssen. Deshalb sollte eine Düngung frühzeitig, wenn die Blätter aus dem Boden sprießen, erfolgen. Geben Sie einen Volldünger, der alle fünf Hauptnährstoffe enthält. Die Nährstoffe aus mineralischen, wasserlöslichen Volldüngern stehen den Pflanzen sofort zur Verfügung, während die aus organischen Düngemitteln erst im Boden mineralisiert werden müssen, bevor die Wurzeln sie aufsaugen können.

Sobald der Rasen genügend abgetrocknet und wieder begehbar ist, können Sie mit der Wellnesskur beginnen. Zuerst wird abgeharkt, dann auf kurze Länge gemäht und wenn erforderlich auch vertikutiert. Den krönenden Schlusspunkt setzt eine Düngung. Verwenden Sie einen speziellen Rasendünger, der durch seinen hohen Anteil an Stickstoff den Gräsern besonders gut tut. Empfehlenswert sind Langzeitdünger, die den Rasen monatelang versorgen. Wenn erforderlich, können Sie auch Rasendünger mit Moosvernichter verstreuen.

Nutzen Sie die Pflanzzeit im Frühjahr. Neue Pflanzen geben dem Garten ein frisches Aussehen. Wer sich nicht mit Konfektionsware aus Bau- und Pflanzenmärkten umgeben möchte, sollte eigene Wege gehen und sich auf die Suche nach besonderen Pflanzen begeben.

Ein vielseitig zu verwendender Zierstrauch für schwierige Standorte ist die Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum). Sie ist wegen ihres kompakten Wuchses hervorragend als Heckenpflanze geeignet und außerdem sehr anpassungsfähig. Die Alpen-Johannisbeere mag sowohl sonnige als auch schattige Standorte und fühlt sich in trockenen sowie feuchten Böden wohl. Selbst dem Wurzeldruck großer Bäume hält sie stand.

Wolfgang Roth


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