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Ziergarten

Zimmerpflanze pink-987300 1920 pixabay CCO Bild1
Zimmerpflanzen leiden im Winter häufig unter trockener Luft.
© pixabay

Der Glücksklee (Oxalis tetraphylla) symbolisiert den Wunsch nach einem verheißungsvollen Jahr 2018. Dieser vierblättrige Klee ist für den Daueraufenthalt in der Wohnung ungeeignet. Er gehört zu der Gruppe der frostempfindlichen Gartenpflanzen und seine Knollen müssen daher frostfrei im Keller oder Schuppen überwintern. Seine dekorativen Blüten im Sommer werden es uns danken.

Wenn Sie den Klee nach den Eisheiligen in den Garten pflanzen wollen, dann topfen Sie ihn bald in ein größeres Gefäß um, stellen die Pflanze an einen hellen, aber kühlen Platz und halten die Erde feucht. Im Mai pflanzen Sie dann den Klee - ohne Topf - an eine sonnige Stelle in den Garten. Da die Pflanze nicht winterfest ist, benötigt sie Ihre Hilfe. Entweder graben Sie die Knollen im Herbst aus und überwintern sie frostfrei oder Sie schützen den Standort mit einer dicken Laubschicht und Nadelholzreisig vor Frost.

Immergrüne Gehölze, die im Winter Laub oder Nadeln tragen, können bei großer Schneelast auseinanderbrechen. Durch vorsichtiges Schütteln sollten Sie die Zweige von der Last befreien.Auch intensiver Sonnenschein bei gleichzeitigem Frost gefährdet Gehölze, weil sich die von der Sonne beschienene Seite stark erwärmt, während der Rest der Pflanze dem Frost ausgesetzt bleibt. Schattenspender wie Nadelholzreisig halten die Sonnenstrahlen fern und schützt so vor krassem Temperaturunterschied.

Der Rasen sollte im Winter möglichst nicht betreten werden. Jeder Schritt würde die Schneedecke oder feuchte Erde verdichten und dadurch den Graswurzeln das Atmen erschweren. Noch schädlicher ist das Betreten bei Frost, denn die gefrorenen Grashalme können brechen.

Viele Laubholzhecken, die zu sehr in die Breite oder Höhe gewachsen sind, vertragen einen radikalen Rückschnitt. Sehr schnittverträglich sind Feldahorn (Acer campestre), Hainbuche (Carpinus betulus), Liguster (Ligustrum vulgare), Sauerdorn (Berberis thunbergii) sowie Rot- und Weißdorn (Crataegus oxyacantha und C. monogyna)

Auch vergreiste und nur noch mangelhaft blühende Ziersträucher erhalten, durch einen starken Rückschnitt im Winter, ihre jugendliche Form zurück. Frühjahrsblüher wie Blutjohannisbeere (Ribes sanguineum), Goldglöckchen (Forsythia intermedia), Kornelkirsche (Cornus mas), Mandelbäumchen (Prunus triloba und P. subhirtella) sowie Scheinhasel (Corylopsis pauciflora) sollten Sie erst nach der Blüte schneiden.

Zimmerpflanzen leiden im Winter häufig unter trockener Luft und vor allem an zu geringer Lichtintensität. Wenn sich zusätzlich Staub auf den Blättern abgelagert hat, wird der Lichtmangel noch verstärkt. Ein reinigendes Duschbad ist dann für die Pflanzen Wellness pur. Die Blumenerde kann dabei mit Folie abgedeckt werden, damit sie nicht aus dem Topf gespült wird.

Was die Topfpflanzen allerdings nicht vertragen, ist zu starkes Gießen. Auf zu viel Nässe reagieren sie mit schlappem Aussehen, sich gelb verfärbenden Blättern und letztendlich mit Blattfall. Es ist gar nicht so einfach, das richtige Maß beim Gießen zu finden. Menschen mit dem Grünen Daumen erfühlen den Feuchtigkeitsgehalt der Blumenerde. Wer unsicher ist, gießt das Wasser in den Untersetzer und entleert ihn nach einer Stunde.
Wolfgang Roth


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