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Gemüsegarten

Bohnen im Beet_Bild1

In diesem Monat können nahezu alle Gemüsearten ausgesät werden. Vorausgesetzt, Sie wählen Sorten, die im Sommer keine Blüten bilden, also nicht schossen. Beispielsweise können im Mai Erbsen, Karotten, Kohlrabi, Mangold, Porree, Radies, Rettich, Spinat sowie alle Kohlarten und Küchenkräuter gesät werden.

Für Liebhaber herzhafter Salatewie Radicchio, Endivien und Salatzichorien, auch Zuckerhut genannt, beginnt Ende des Monats die Zeit fürs Aussäen. Selbstverständlich können den gesamten Monat über Kopf- und Eissalat sowie Eichblatt-, Romana-, roter und grüner Lollo-Salat sowie Babyleaf-Mischungen gesät werden.

Wärmebedürftig sind Busch-, Stangen- und Sojabohnen, Gurken, Kürbisse, Melonen, Zucchini sowie Zucker- und Puffmais. Der früheste Aussaattermin für diese Gemüsearten ist Mitte Mai, in kühlen Lagen sogar noch zwei Wochen später. Wer sicher sein will, sollte die Bodentemperatur messen. Ein Braten-Thermometer ist dafür gut geeignet. Die Mindesttemperatur zur Aussaatzeit sollte bei Buschbohnen und Mais 12 °C sowie bei Stangenbohnen, Freilandgurken, Kürbis und Zucchini 15 °C betragen. Optimale Keimbedingungen herrschen bei 20 °C und mehr. Besonders warm, so um 25 °C; mögen es Melonen.

Tipp: Das Abdecken mit Gemüsevlies verhindert, dass die tagsüber gewonnene Bodenwärme in der Nacht verloren geht.

Eine bequeme Alternative zur herkömmlichen Saattüte sind Saatbänder. Sie sind schnell und unkompliziert verlegt. Weil die Abstände der Pflanzen auf dem Saatband vorgegeben sind, entfällt das mühselige Vereinzeln der Sämlinge.

Pflanzzeit ist für Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Kopfsalat, Rot-, Spitz-, Weiß- und

Wirsingkohl. Für Bleichsellerie, Rosenkohl und Sommerporree beginnt sie in der zweiten Maihälfte und noch etwas später für Knollensellerie, Kürbisgewächse, Paprika und Tomaten. Im Schutz eines Gewächshauses kann selbstverständlich etwas früher gepflanzt werden.

Zum Nachpflanzen in lückenhafte Gemüsereihen eignet sich besonders Kopfsalat, weil

seine Kulturdauer kurz ist. Pflanzen Sie die Setzlinge so flach in die Erde, dass sie noch „pendeln“ können. Bei guten Wachstumsbedingungen kann die Ernte nach fünf Wochen beginnen. Auch Kohlrabi-Setzlinge haben eine kurze Entwicklungszeit und sind ebenfalls gute Lückenfüller.

Beim Pflanzenkauf von Tomaten, Gurken, Paprika oder Auberginen können Sie sich zwischen zwei Varianten entscheiden, den Sämlingen oder den Veredlungen. Veredlungen bringen höhere Erträge und bessere Fruchtqualität. Auch sind sie deutlich widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten als Sämlingspflanzen. Wer beim Anbau nur beschränkte Möglichkeiten für den Fruchtwechsel hat, beispielsweise im Gewächshaus, sollte Veredlungen bevorzugen, auch wenn sie teurer sind.

Pflegemaßnahmen:

Im Gegensatz zu den buschig wachsenden Balkontomaten, ist an Stabtomaten eine Verzweigung unerwünscht. Deshalb werden die an den Blattachseln austreibenden Geiztriebe wöchentlich entfernt. Wenn Erbsen eine Höhe von 15 Zentimetern erreicht haben, verbessert das Anhäufeln mit Erde ihre Standfestigkeit. Blütenstände des Rhabarbers entfernen.

Wolfgang Roth


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