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Ziergarten

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Marienkäfer halten die Blattläuse ganz natürlich in Schach.
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Die Rhododendron-Sträucher erhalten ein besonders harmonisches Aussehen, wenn gleich nach dem Verblühen die welken Blütenstände ausgebrochen werden. Dadurch haben die neuen Triebe Platz und können sich gleichmäßig entwickeln. Zur weiteren Pflege gehört die Düngung. Bewährt haben sich zwei Gaben, eine Anfang April und eine zweite Ende Juni. Als Düngemittel ist eine Mischung zu gleichen Teilen aus mineralischem Volldünger und Hornspänen empfehlenswert. Die Aufwandsmenge richtet sich nach der Pflanzengröße. Ein 100 cm breiter und hoher Strauch benötigt Anfang April 100 g und nach der Blüte Ende Juni eine weitere Gabe mit der halben Menge.

Rhododendren gehören zu den durstigen Pflanzen und müssen bei anhaltender Trockenheit unbedingt gegossen werden. Eine 3 cm starke Mulchschicht hält den Boden länger feucht.

Eine Garantie für lange Blühdauer ist das regelmäßige Ausputzen verwelkter Blüten bei Beetrosen und Sommerblumen. Bei einige Stauden lohnt nach dem Abblühen ein tiefer Rückschnitt, etwa eine Handbreit über dem Boden, um einen zweiten Blütenflor anzuregen. Erfolgversprechend ist ein Versuch bei Flockenblumen (Centaurea spp.), Brennender Liebe (Lychnis chalcedonica), Feinstrahl-Aster (Erigeron x cultorum), Gartenlupine (Lupinus polyphyllus), Garten-Margerite (Leucanthemum x superbum), Garten-Rittersporn (Delphinium spp.), Katzenminze (Nepeta spp.) und Trollblume (Trollius chinensis, T. europaeus).

Steckhölzer, die im Winter zur Vermehrung von Blütensträuchern in die Erde gesteckt wurden, haben vielleicht schon Wurzeln geschlagen und einen langen Austrieb gebildet. Auch wenn es schmerzt, kürzen Sie den Trieb jetzt um zwei Drittel seiner Länge. Die junge Pflanze wird sich daraufhin optimal verzweigen.

Wohin mit dem Rasenschnitt? Er ergibt, mit gröberen Pflanzenresten vermischt, ein hochwertiges Material für die Kompostierung. Ebenfalls ist der Rasenschnitt als Mulch verwendbar. Aber Vorsicht, auch Schnecken fühlen sich von dem feuchten Milieu angezogen.

Bei warmem, trockenem Wetter können sich Blattläuse Epidemie-artig vermehren. Zu Beginn der Massenvermehrung kann eine mechanische Bekämpfung erfolgreich sein. Entweder werden die Blattlaus-Kolonien mit den Fingern zerdrückt oder mit einem Wasserstrahl von den Pflanzen geschwemmt.

Marienkäfer und deren Larven, Schlupfwespen, Raubwanzen, Spinnen, Vögel und die Larven der Schweb- und Florfliegen halten die Blattläuse ganz natürlich in Schach.

Wolfgang Roth

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