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Ziergarten

Winterlinge (Eranthis hyemalis) Roth Bild1
Winterlinge (Eranthis hyemalis) zählen zu den ersten Nahrungspflanzen für hungrige Insekten.
© Roth

Maulwürfe sind effizient und können etliche Hügel nacheinander aufwerfen, bevorzugt auf Rasenflächen. Und das auch in der kalten Jahreszeit, denn sie machen keinen Winterschlaf. Maulwürfe sind geschützte Tiere und dürfen nicht ohne Genehmigung, zuständig ist die Untere Naturschutzbehörde, verfolgt und getötet werden. Vergrämen ist allerdings erlaubt. Übrigens, diese Tiere lieben die Ruhe und vermeiden häufig begangene und bespielte Flächen.

In geschützten Lagen kann Ende Februar der Boden frostfrei und soweit abgetrocknet sein, dass bereits Stauden und Gehölze gepflanzt werden können. Der Trend, mit Gräsern im Garten neue Akzente zu setzen, hält unvermindert an. In Staudengärtnereien wird das derzeit schon große Gräsersortiment laufend um Neuheiten ergänzt, so dass Sie für alle Gartensituationen die passenden Gräser finden können.

Bevor die Stauden austreiben und die Zwiebelblumen ihr Laub in die Höhe strecken, sollten jetzt die abgestorbenen, vorjährigen Pflanzenreste abgeschnitten werden. Das geht mit einer Rasenkantenschere, oder auf größeren Flächen mit einer Motorsense, flott von der Hand.

Legen Sie das Schnittgut vorerst unzerkleinert auf einen gesonderten Haufen, damit die darin überwinternden Spinnen und Insekten ungestört ihre Winterruhe beenden können. Die abgeschnittenen Stauden sind dann später ein wertvoller Rohstoff für den Kompost.

Die Waldrebe (Clematis spp.) gilt vielen Gärtnerinnen und Gärtner als Königin der Kletterpflanzen. Die optimale Zeit für den Rückschnitt ist je nach Art und Sorte unterschiedlich:

Waldreben (Blütezeit Juli – Oktober), die nur an neuen Trieben Blüten bilden, sollten jedes Jahr auf 30 bis 50 cm Höhe zurückgeschnitten werden. Dadurch entwickeln sich viele neue Triebe mit vollem Blütenansatz.

Früh blühende Clematis (Blütezeit April – Ende Juni) legen die Blütenknospen bereits im Vorjahr an. Diese Gruppe benötigt keinen Schnitt zur Steigerung des Blütenflors. Wenn Sie aber aus ästhetischen Gründen einen Rückschnitt wollen, dann ist nicht jetzt, sondern unmittelbar nach der Blüte die optimale Zeit.

Die dritte Gruppe der spät blühenden Clematis blüht sowohl an alten, als auch an neuen Trieben (Blütezeit Ende Mai – Herbst). Hier genügt das Entfernen trockener Triebe im Februar.

Faustregeln für den Schnitt: Kürzen Sie neu gepflanzten Waldreben im Frühjahr auf 20 cm Höhe, damit sie sich zu gut verzweigen Pflanzen entwickeln. Bei älteren, vergreisten Clematis wirkt ein radikaler Rückschnitt wie ein  Jungbrunnen.
Wolfgang Roth

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