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Gemüsegarten

 

Ein früher Aussaattermin im Freiland erweist sich oft als Fehlstart. Es ist sicherer, mit der Aussaat von Frühgemüse, wie Möhre, Petersilie, Spinat oder Zwiebel bis zum März zu warten, weil dann die höhere Bodentemperatur das Auflaufen der Saat beschleunigt und das Risiko einer Infektion verringert.

Wer nicht warten kann: Deutlich sicherer sind Aussaaten im ungeheizten Gewächshaus oder Frühbeet. Hier kann, wenn Vlies zur Abdeckung bereit gehalten wird, die Gemüsesaison schon jetzt beginnen.

In einem beheizten Gewächshaus mit tags 12 Grad und nachts 10 Grad können Brokkoli, Frühkohl (Wirsing und Weißkohl), Kohlrabi, Kopf- und Pflücksalat zur Anzucht von Jungpflanzen ausgesät werden. Auf der Fensterbank gelingt das Heranziehen von Setzlingen in befriedigender Qualität nur bei gleichen Temperaturen und ausreichendem Licht.

Weniger riskant ist die Anzucht von Puffbohnen auf der Fensterbank, weil die Zöglinge bis minus 3 Grad vertragen und deshalb frühzeitig an einen geschützten Ort ins Freie gebracht werden können. Dadurch verkürzt sich ihre „Leidenszeit“ bei unzureichenden Lichtverhältnissen am Fenster.

Prüfen Sie älteres Saatgut auf dessen Keimkraft. Dazu legen Sie feuchtes Fließpapier auf einen Teller, darauf einige zu überprüfende Samenkörner und decken alles mit einer Frischhaltefolie ab. Wenn die Samen nicht austrocknen und nicht im Wasser schwimmen, werden nach einer, für jede Gemüseart charakteristischen Zeit, Keime sichtbar. Geht mehr als 50 % der Saat auf, dann kann sie verwendet werden.

Bei trockener, kühler und dunkler Lagerung beträgt die Haltbarkeit der Samen von Schwarzwurzeln und Wurzelpetersilie ein Jahr. Dill und Schnittlauch können bis zu zwei Jahre; Feldsalat, Petersilie, Tomaten und Zwiebeln bis zu drei Jahre; Bohnen, Erbsen, Kopfsalat, Möhren und Sellerie bis zu vier Jahre; Kohlarten, Radies, Rettich, Spinat und Rote Bete bis zu fünf Jahren und Gurken und Kürbisse bis zu sechs Jahre aufbewahrt werden.
Wolfgang Roth


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