Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber welche Pflanztiefe für die jeweilige Art optimal ist. Oft ist auch unklar was mit „Pflanztiefe“ gemeint ist. Gibt sie an wie viel Erde sich über der Zwiebel bzw. Knolle befinden sollte oder wie tief das Pflanzloch insgesamt sein sollte?
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Faustregel: Das Pflanzloch sollte insgesamt zwei bis drei Mal so tief sein, wie die Zwiebel bzw. Knolle hoch ist.
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Bei einem leichten Boden sollte etwas tiefer gepflanzt werden als bei einem schweren Boden.
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Hohe, „kopflastige“ Arten (Darwin-Hybriden, hohe Allium-Arten) sollten, wenn es der Boden zulässt, immer etwas tiefer gepflanzt werden, das erhöht die Standfestigkeit.
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Zu tief gepflanzte Zwiebeln / Knollen reagieren mit schlechterem Wachstum und schlechterer Blüte. Die Ausreife der Speicherorgane verzögert sich.
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Die Pflanzabstände zueinander sind abhängig von der oberirdischen Entwicklung und dem Verwendungszweck. In Schmuckbeeten wird oft dichter gepflanzt als in Staudenbeeten oder unter Bäumen und Sträuchern. Je zierlicher die Pflanzenart, desto größer sollten die Pflanzgruppen sein.
Tipp: Bei schweren zu Verdichtungen neigenden Böden sollte eine Drainageschicht aus Sand oder Splitt unter dem Pflanzloch eingebracht werden.