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Schnitt- und Pflegeanleitung Kiwi

KIWI T-Balkengerüst
Kiwikultur an T-Balkengerüst

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Kiwipflanzen sind in der Regel sehr starkwüchsig und erfordern während ihrer gesamten Kultur regelmäßig einen Sommer- und Winterschnitt. Es ist besonders darauf zu achten, dass ihre Rankentriebe sich niemals um die Rankhilfe (Haltegitter o.ä.) oder um andere Triebe winden. Die Kiwi fruchtet an den Basalaugen des Frühjahrstriebes, welcher dem einjährigen Trieb entspringt; ähnlich der Weinrebe.
Der Schnitt und die Pflege werden am Beispiel der „Kultur am T – Balkengerüst“ erläutert. Dieser Art der Kulturführung ist aber auch auf Pflanzen anwendbar, die an Pergolen, Hauswänden, Schattenlauben oder Carports u.s.w. gezogen werden.

  • 1. Jahr (Pflanzjahr):
    Pflanzschnitt: Nach dem Pflanzen alle Triebe bis auf den stärksten komplett entfernen. Diesen dann auf 2 bis 3 Augen zurückschneiden. Vom Neuaustrieb lässt man nur den Kräftigsten weiterwachsen, alle anderen werden entfernt.
    Pflege: Der verbliebene Trieb wird über Sommer regelmäßig angebunden (Bambusstab). Er darf sich nicht um den Stab winden! Eventuelle Seitentriebe werden nach dem 6. bis 8. Blatt eingekürzt, verbleiben aber als „Stammverstärkung“ (fördert das Dickenwachstum des Triebes) an der Pflanze.
  • 2. Jahr:
    Erziehungsschnitt: Im Februar / März, nach den starken Frösten, werden die Seitenaustriebe am Stamm entfernt und das im Vorjahr entstandene Stämmchen kurz unter dem Draht eingekürzt.
    Pflege: Die Triebe, die aus den beiden oberen Augen austreiben, bilden das spätere Leitastgerüst. Dazu müssen sie den Sommer über am Draht entlang angebunden werden. Sobald sie ihre Länge erreicht haben, sind sie zu entspitzen. Sollten sich im gleichen Jahr auch Seitentriebe bilden, so werden diese an die tieferliegenden Drähte angebunden und etwa nach dem 8. bis 10. Blatt entspitzt. Triebe aus der Basis oder dem Stämmchen der Pflanze werden komplett entfernt.
  • 3. Jahr:
    Erziehungs- und Ertragsschnitt: Im Februar / März, nach den starken Frösten, sind die eventuell vorhandenen Seitentriebe auf 3 bis 5 Augen zurückzuschneiden.
    Pflege: Seitentriebe aus den Leitästen werden an die tieferliegenden Haltedrähte angebunden und nach dem 8. bis 10. Blatt entspitzt. Die aus den vorjährigen Seitentrieben austreibenden Jungtriebe werden auch an die Drähte angebunden. Im Laufe des Sommer sind diese Triebe etwa 6 bis 8 Blätter nach der äußeren Frucht zu entspitzen.
  • 4. Jahr:
    Ertrags- und Erhaltungsschnitt: Im Februar / März, nach den starken Frösten, werden die Fruchttriebe bis auf 2 Augen nach dem letzten Fruchtansatz zurückgeschnitten. Daraus entstehen neue fruchttragende Triebe. Die anderen Seitentriebe sind auf 3 bis 5 Augen zurückzuschneiden.
    Pflege: Alle entstehenden Triebe werden an die Drähte angebunden und etwa 6 bis 8 Blätter nach der äußeren Frucht entspitzt.

Hinweis: Nach ca. 3 bis 4 Jahren werden die starkverzweigten Fruchtäste komplett entfernt und durch Jungtriebe ersetzt.


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