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Wacholderpflanzen und Birnenbäume in Gefahr.

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Schadbild der Krankheit am Wacholder

GFB 001565
Schadbild der Krankheit an einem Birnenblatt (Unterseite)

GFB 001576
Schadbild der Krankheit am Wacholder (mit austretenden Sporen)

Da es sich bei dieser Pflanzenkrankheit um eine Pilzerkrankung handelt, die beide Pflanzenarten benötigt, um ihren Entwicklungsszyklus zu vollenden, wäre die sicherste Bekämpfungsmethode das Entfernen einer der beiden Wirtspflanzen. Doch welcher Gartenbesitzer soll seine Pflanzen roden? Der Ziergartenbesitzer seinen Wacholder oder der Nutzgartenbesitzer seinen Birnenbaum?

Deshalb ist es wichtig, die Monate Januar, Februar, März für Befallskontrollen auf Birnengitterrost an Wacholdern zu nutzen.

Besonders stark erkrankte Pflanzen sollten auf jeden Fall gerodet werden. Aus den übrigen Gehölzen müssen die Befallsstellen herausgeschnitten werden. Diese sind sehr gut als Verdickungen am ein- bis ca. dreijährigen Holz an den Wacholderpflanzen zu erkennen. Das Herausschneiden dieser Geschwulste sollte bis ins gesunde Holz erfolgen, bevor diese aufplatzen und ihre Sporen entlassen.
Diese Maßnahme reduziert nicht nur den Befall der Birnenbäume um ein Vielfaches, sondern verhindert, daß die infizierten Wacholder absterben; da der Pilz über Jahre in den Zweigen und Ästen überdauern kann.



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