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Wacholderpflanzen und Birnenbäume in Gefahr

GFB 001564
Schadbild der Krankheit an Wacholder

GFB 001576
Schadbild der Krankheit an Wacholder (mit austretenden Sporen)

Birnengitterrost ist eine wirtswechselnde Pilzerkrankung. Um den Entwicklungszyklus dieser Krankheit zu unterbrechen, ist die sicherste Bekämpfungsmethode das Entfernen einer der beiden Pflanzenarten. Doch welcher Gartenbesitzer soll seine Pflanzen roden? Der Ziergartenbesitzer seinen Wacholder oder der Nutzgartenbesitzer seinen Birnenbaum?

Deshalb ist es wichtig, die Monate Januar, Februar, März für Befallskontrollen auf Birnengitterrost an Wacholdern zu nutzen. Besonders stark erkrankte Pflanzen sollten auf jeden Fall gerodet werden. Aus den übrigen Gehölzen müssen die Befallsstellen herausgeschnitten werden. Diese sind sehr gut als Verdickungen am ein bis ca. dreijährigen Holz an den Wacholderpflanzen zu erkennen. Das Herausschneiden dieser Geschwulste sollte bis ins gesunde Holz erfolgen, bevor diese aufplatzen und ihre Sporen entlassen.

Diese Maßnahme reduziert nicht nur den Befall der Birnenbäume um ein Vielfaches, sondern verhindert, daß die infizierten Wacholder absterben; da der Pilz über Jahre in den Zweigen und Ästen überdauern kann. Nicht befallen werden Sorten des heimischen Wacholders (Juniperus communis).



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