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Rosenschnitt

GFB 000206 a
Strauchrose "Westerland"

Über die richtige Behandlung der Beet- und Edelrosen im Jahreslauf wurde schon viel geschrieben und diskutiert. Hier einige wichtige Tipps aus der Praxis, die sich bewährt haben:

  • Kein Rückschnitt im Herbst! Hagebutten als Nahrung für die Vögel lassen.
  • Bei pilzkrankheitsbefallenen Pflanzen das Falllaub entfernen oder in den Boden einarbeiten.
  • Pflanzen mit Erde anhäufeln (nicht mit Torf!).
  • Kräftiger Rückschnitt im Frühjahr (ca. Mitte März bis Mitte April) auf etwa Scherenlänge. Dabei dicke, mehrjährige Triebe und trockenes Holz entfernen. Da der zu dieser Zeit vorhandene Jungaustrieb sowieso meist bereits verlaust ist, erspart man sich die erste Pflanzenschutzmaßnahme gegen diese Schädlinge. Sollten die Pflanzen nur mit wenigen Augen austreiben, diese nach dem dritten Laubblatt noch im krautigen Zustand entspitzen (pinzieren).
  • Im Laufe des Sommers die verblühten Blüten bzw. Blütenstände regelmäßig entfernen. Die Blüten werden unmittelbar, bereits beim Verblühen, bis zum ersten gut entwickelten Laubblatt herausgeschnitten.
    Zeigt eine Pflanze bereits während des Verblühens weiter unten am Trieb ein austreibendes Auge, so wird der Blütenstand bis zu diesem Blatt entfernt.
    Bei Rosen, die in Büscheln blühen (Polyantha-, Floribunda-Rosen u.ä.), sollte nicht auf das Verblühen des letzten Einzelblütchens gewartet werden.
  • Das Entfernen verblühter Bereiche sollte im Laufe des Sommers, regelmäßig wiederholt werden.
  • Zum Ende des Sommers sollten die Rückschnittmaßnahmen eingestellt werden. Dann können sich noch Hagebutten bilden, die ein wichtiges Winterfutter für unsere Vögel sind. Die Rosentriebe können ausreifen und sich auf den kommenden Winter einstellen.


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