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Stein- und Kiesgärten

Gras Steingarten

Steingarten

Mit Steinflächen kann man im Garten besondere Biotope für verschiedene Tier- und Pflanzenarten schaffen. Ebenso sind sie von großer gestalterischer Wirkung. Richtig angelegt und bepflanzt, benötigen sie später wenig Pflege. Aus diesem Grund werden inzwischen auch viele öffentliche Flächen in dieser Art angelegt.

Vorgehensweise:

  • Die ausgewählte Fläche sollte in einem möglichst sonnigen Bereich des Gartens liegen.
  • Oftmals eigenen sich kleine Rasenstücke oder Eingangsbereiche für diese Nutzung.
  • Vom vorhandenen Boden etwa 3-5 cm entfernen. Damit können in der Fläche auch Hügel modelliert werden.
  • Soll der Pflegeaufwand später möglichst gering sein, empfiehlt es sich ein wasserdurchlässiges Kunststoffvlies auf der Fläche auszubreiten. Dieses ist in Baufachmärkten erhältlich und vermindert später den Unkrautbewuchs.
  • Auf dem Vlies werden nun zuerst die großen Findlinge gesetzt. Anschließend wird die Fläche mit verschiedenen Kiesgrößen und Steinen gestaltet. In der Fläche können mit Trittsteinen Wege entstehen.
  • Der Kies sollte möglichst aus örtlichen Kiesgruben bezogen werden.
  • Dann werden die gewünschten Pflanzen auf dem Kies ausgelegt. Nicht zu viele Pflanzen auf der Fläche einplanen.
  • Den Kies an der Pflanzstelle beiseite legen, einen T-Schnitt in das Vlies machen, die Pflanzen einpflanzen, wässern und den Kies wieder um die Pflanze verteilen.
  • Die Pflanzung in den nächsten 2 Jahren bei Trockenheit wässern.


Naturgartentipp: Bei dem Bau von Steingärten sollten für Eidechsen und Kröten genügend Unterschlupfmöglichkeiten geschaffen werden. Gerne werden auch eingegrabene Tonröhren besiedelt. Totholz, Wurzeln und dicke Äste lassen sich gut in Kiesflächen integrieren, sie sind ein wichtiger Lebensraum für viele Kleinlebewesen.


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