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Bäume im Hausgarten

Gleditsia
Gleditsia triacanthos "Sunburst" Goldchristusdorn als Hausbaum

Nicht selten findet man in kleinen Siedlergärten Baumarten, die eigentlich nur für Wald und Park geeignet sind und zwangsläufig zu Problemen führen. Selbst wenn die vorgeschriebenen Pflanzabstände eingehalten wurden, entstehen häufig Probleme mit der Nachbarschaft.

  • Ganze Gärten werden durch große Bäume in den Schatten gestellt.
  • Herbstlaub, Nadeln und Früchte fallen auf Nachbargrundstücke und werden als „lästiger Dreck“ wahrgenommen.
  • Äste und Wurzeln halten sich nicht an Grundstücksgrenzen und werden dann manchmal, um größeren Ärger mit dem Nachbarn zu vermeiden, unschön verstümmelt.
  • Nicht zuletzt können stark wachsende Baumarten an einem ungünstigen Standort zu einer Gefahr werden.
  • In Zeiten, in denen die Anzahl und Heftigkeit von Stürmen vermutlich zunimmt, steigt auch die Gefahr, dass Bäume umgeworfen werden oder abbrechen.

Und trotzdem, Bäume sind einunverzichtbarerBestandteilunsererSiedlungen. Aufgrund der schrumpfenden Grundstücksflächen wird leider immer häufiger auf die Pflanzung von Bäumen verzichtet. Dabei wirkt ein Haus ohne Baum kahl und einsam. Dass Bäume eine stimmungsvolle Atmosphäre erzeugen, können wir in jedem Park oder Garten erleben. Das Merkmal einer gelungenen Gartengestaltung ist schließlich das reizvolle Wechselspiel zwischen Wechselflor, Stauden, Sträuchern, Rasen und Bäumen.

Für den Hausgarten sind in der Regel nur „Kleinbäume“ geeignet. Da jeder Baum einmal klein anfängt, sind Bäume gemeint, die im Alter nicht höher als 10 m werden und damit relativ langsam wachsend sind. Bei Bäumen nimmt die Schönheit und Blühwilligkeit mit dem Alter zu und es ist nicht zu empfehlen, stark wachsende Gehölze nur für kurze Zeit zu pflanzen. Wer sorgfältig eine Baumart und den dazu gehörigen Standort aussucht, der pflanzt nicht nur für den eigenen Genuss, sondern auch zum Vorteil nachfolgender Generationen. Die erhabene Erscheinung eines alten Baumes, der genügend Raum hat, um sich zu entfalten, ist durch nichts zu ersetzen.


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