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Gartenpflege nach dem Urlaub

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Der Rasen ist gewuchert, die Beetpflanzen sind in die Höhe geschossen und das Obst an den Bäumen ist in den meisten Fällen erntereif. Wenn Sie gerade aus dem Urlaub Heim gekehrt sind, kennen Sie das: Es gibt viel zu tun im Garten, auch wenn Freunde, Familie oder Nachbarn nach dem Rechten geschaut haben. Was Sie tun können, damit der Rasen keinen Schaden nimmt und wie Sie sich schon jetzt auf die Überwinterung Ihrer Balkonpflanzen vorbereiten können, lesen Sie hier:

Kern- und Steinobst
Kontrollieren Sie Ihre Obstbäume regelmäßig auf kranke oder mit Obstmaden befallene Früchte. Diese sollten möglichst umgehend aus den Bäumen entfernt, oder falls sie bereits auf den Boden gefallen sind, aufgesammelt und vernichtet werden. Diese Hygienemaßnahme vermindert nicht nur den Befall mit Obstmaden, sondern reduziert auch die Pilzkrankheiten (u.a. Frucht- und Zweigmonilia). Auch im Folgejahr wird der Befallsdruck dadurch um ein Vielfaches reduziert.


Rasenpflege

Nach dem Urlaub oder bei längerer Abwesenheit ist der Rasen oft völlig "aus dem Ruder" gelaufen. Die dann zu hohen Gräser dürfen auf keinen Fall sofort wieder auf die Normalhöhe abgemäht werden. Die Basis der Gräser würde durch Sonne und Wind austrocknen und Schaden nehmen. Die Folge sind hässliche braune Rasenflächen. Das Kürzen des Rasens muss in mehreren Mähgängen erfolgen. Zwischen den einzelnen Schnitten sollten mindestens 3 bis 4 Tage liegen. Besondere Vorsicht ist bei heißem, sonnigem Wetter geboten. Um einem Sonnenbrand des Rasens vorzubeugen, mäht man am besten in den Abendstunden oder nur bei bewölktem Himmel.


Balkon-, Beet- und Kübelpflanzen

Ist Ihr Platz für die Überwinterung von Balkon- und Beetpflanzen oder Kübelpflanzen nur sehr begrenzt, so können im August von vielen Arten junge Pflanzen durch Stecklinge herangezogen werden. Diese benötigen wesentlich weniger Stellfläche und sind im Frühjahr meistens wesentlich wuchsfreudiger als überwinterte Altpflanzen.

Und so gehen Sie vor:

    • Füllen Sie ein sauberes Pflanzgefäß mit einer guten Anzuchterde (oder Erde-Sandgemisch 1:1) und gießen so lange bis das Substrat gut feucht ist.
    • Schneiden Sie das Stecklingsmaterial an wüchsigen, gesunden und schädlingsfreien Pflanzen.
    • Die Triebe müssen krautig, aber fest sein. (Wenn Sie nicht sicher sind, legen Sie das Stecklingsrohmaterial für ca. 2 Stunden an einen dunklen, kühlen Ort. Die Pflanzenteile, die danach welk sind, werden beim Schneiden der Stecklinge nicht verwendet!)
    • Stecklinge so kurz wie möglich schneiden. 4 Blattknotenpunkte (bzw. Blattpaare) genügen.
    • Nun werden die Stecklinge mit 2 Blattknotenpunkten in die Erde gesteckt.
    • Abstandshalter (Schaschlikspieße, Bambussplitt oder -stöckchen) in die Erde stecken, eine klare Plastikhaube darüberziehen und dicht verschließen. (Gewächshauseffekt!)
    • Nun hell (nicht sonnig) und warm stellen. Bei ca. 20°C bis 25°C sind die Stecklinge je nach Pflanzenart in ca. 3 bis 4 Wochen bewurzelt und können umgetopft werden.

      Maike Biert

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